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Glossar

Absendermarke
Marken, die unter einer Absendermarke vertrieben werden, müssen nicht dieselbe Kernkompetenz wie diese haben. Sie weiten diese aus oder ergänzen sie und sollen nur von Reichweite, Bekanntheit, Qualität oder anderen positiven Assoziationen mit der Absendermarke profitieren.

Brand | Marke
Eine Marke besteht aus einem oder mehreren der folgenden Elemente: Name, Begriff, Zeichen, Symbol und/oder Gestaltungsform. Ziel ist es, die Leistung eines oder mehrerer Anbieter zu kennzeichnen und vom Wettbewerbsangebot zu unterscheiden.
In der modernen Markenführung ist eine Marke jedoch vor allem das, was Menschen über eine Firma, ihre Produkte und Aktionen denken und fühlen. Sie ist die Summe aller Ereignisse und Emotionen, die mit ihr verbunden werden und bietet nicht nur Orientierung, sondern emotionale Sicherheit in einem immer komplexer werdenden Marktumfeld.

Brand Academy
Bezeichnet einen Raum, in dem Mitarbeiter und Besucher die Ausrichtung einer Marke, ihre kommunikativen Maßnahmen und ihre Wettbewerbssituation erleben. Dabei werden die Markeninhalte interaktiv von den Teilnehmern gestaltet und ihnen auf unterhaltsame Weise mit Spielen, Filmen, Stellwänden und Ausstellungstücken zugänglich gemacht.

Brand Agenda
Das große Thema einer Marke. In den meisten Fällen dient die Markenagenda dazu, die Markenvision in eine mitreißende emotionale Aussage zu überführen. der Marke durch das Anbieten von relevanten und spannenden Inhalten ist die Zielsetzung der Markenagenda. Hierbei spielt der direkte Produktnutzen eine eher untergeordnete Rolle. Es werden Themen identifiziert und zeitlich verordnet, die die Markenwerte mittelfristig (z.B. 2-3 Jahre) verschiedenen Interessengruppen vermitteln soll. Die Brand Agenda ist die Ausgangsbasis im Brand Message Management.

Brand Assist
Für Greenkern heißt das: eine Marke im Auftrag des Kunden und in Kooperation mit anderen Dienstleistern strategisch zu führen und zu begleiten. Ziel ist es, in Funktion einer strategisch leitenden Agentur (Lead Agency) eine einheitliche, markenübergreifende Kommunikation für die Marke zu gewährleisten.

Brand Analysis
Bezeichnet die umfassende quantitative und qualitative Analyse aller nötigen Informationen, um den Ist-Zustand einer Marke bewerten zu können. Dabei kommen Instrumente wie Brand Evaluation, Market & Competitors Analysis, Target-and Interestgroup Analysis und die Nexpertizer Analysis zum Einsatz.

Brand Books
Sind ein internes Trainingstool und ein externes PR-Instrument. Dort wird die Unternehmenshistorie aufgegriffen und Markenwerte vermittelt. Zur Imageverbesserung und als Teil der langfristigen Positionierung für einen bestimmten Themenbereich dient das Brand Book als Begleiter für Kampagnen und langfristige Markenbildung und -bindung.

Brand Communication System
Koordiniert und definiert die Markenkontaktpunkte am Point of Sale.

Brand Competence | Markenkompetenz
Definiert die Stärke und das Zutrauen in die Marke. Die Markenkompetenz ist der “gemeinsame Nenner“, der alle Produktversprechen einer Marke unter einem Dach vereint. Siehe Dachmarke.

Brand Core | Markenkern
Bildet die Essenz einer Marke und repräsentiert wofür sie steht. Er verdichtet die Markenwerte und gibt damit klar ihre Bestimmung vor. Der Markenkern ist das Nutzungsversprechen einer Marke gegenüber dem Verbraucher und ihre Identität, die auch der Kommunikation und Motivation der Mitarbeiter dient. Der Markenkern sollte längerfristig relevant sein und bildet die Grundlage für alle weiteren Aktivitäten der Marke.

Branded Entertainment
Beschreibt Konzepte, die passend zur Marke entwickelt werden und vornehmlich der Unterhaltung dienen. Dabei ist es wichtig zu wissen welche Themen bei der definierten Interessengruppe Relevanz besitzen und wie man sie kommuniziert. Dieses Wissen, verknüpft mit der Fähigkeit relevante Inhalte unterhaltsam aufzubereiten, schafft emotionale Berührungspunkte mit der Marke für bestehende und potentielle Kunden.

Brand Evaluation
Ist die Bestimmung des Status Quo der Marke, in dem alle für die Marke relevanten Daten analysiert und ausgewertet werden. Die Analyse der Marke und ihres Umfelds ist die Grundlagenarbeit für die Entwicklung der Markenplattform (Brand Platform).

Brand Executive Board (BEB)
Beschreibt ein sich in regelmäßigen Abständen treffendes Entscheidergremium. Hier werden alle marken-, marketing- und kommunikationsrelevanten Themen geplant, berechnet, diskutiert und entschieden. Daher bündelt das BEB das Wissen und die Ansprüche aller markenrelevanten Geschäftsbereiche und sorgt somit für ein einheitliches Anforderungsprofil und strategisches Konzept der geplanten Maßnahmen.

Brand Framework
Beschreibt, inwiefern eine Marke nach innen und außen wahrgenommen werden soll und somit eine Markenidentität definiert. Die Bestandteile des Brand Frameworks sind die Markenkompetenz, Markenpositionierung, Markenvision, Brand Story und die strategische Herleitung des Markenmodells.

Brand Guidelines
Sind die strategischen Kernaussagen, die einen Leitfaden zur strategischen Handhabung der Marke für alle Anspruchsgruppen darstellen. Die Kernaussagen betreffen markenrelevante Inhalte, wie das Markenbild, die Zukunftserwartungen, aber auch Wettbewerbsvorteile und Botschaften der Marke, um sich den jeweiligen Herausforderungen zu stellen.

Brand Literature
Dient dazu, alle relevanten Botschaften einer Marke zu bündeln und nach innen und außen zu tragen. Redaktionell aufbereitet und mit Bildern emotionalisiert, kann die Marke für unterschiedliche Anspruchsgruppen (Mitarbeiter, PR u.a.) interessant gemacht werden.

Brand Management | Markenmanagement
Beschreibt alle Aktivitäten zum Aufbau und Führen einer Marke und muss alle Markenverantwortlichen und Anspruchsgruppen sowie die interne und externe Kommunikation in allen Medien integrieren.

Brand Manual
Bezeichnet die Brand Guidelines zur internen Verwendung redaktionell aufbereitet und bebildert.

Brand Message Management
Bezeichnet ein System, das Gremien, Prozesse und Instrumente definiert, um Themen zu generieren und in einer Brand Agenda zu verorten. Es übersetzt somit die Markenwerte in für die Interessengruppen relevante Inhalte. Damit bildet es die Grundlage der Kommunikation für alle Medien, wie z.B. PR, Social Media und Print.

Brand Model | Markenmodell
Dient der Veranschaulichung der strategischen Markendefinition (Brand Framework). Es gibt verschiedene Markenmodelle, die eingesetzt werden können. Greenkern definiert das jeweils richtige Modell für seine verschiedenen Kunden. Grundsätzlich wird der Markenkern (die Bestimmung einer Marke) und die Markenwerte (die ethischen Leitlinien) definiert und diese dann in Beziehung zueinander gestellt.

Brand Online Communication
Zusammenfassung aller kommunikativen Online-Aktivitäten einer Marke. Online Communication erfordert eine andere Herangehensweise als klassische Kommunikation. Die Weiterentwicklung der Marke erfolgt hier durch den zielgerichteten Aufbau von Content und der Präsentation der Marke auf einer interaktiven Plattform z.B. in Form eines Brand Online Specials.

Brand Online Special (BOS)
Ist eine eigenständige Microsite, die für die User relevante Markeninhalte enthält, die in Form von verschiedenen Modulen auf der Site platziert werden. Diese dienen als Aufhänger für die markenrelevanten Themen und reichen vom reinen Informationscharakter über Entertainment und interaktive Tools. Das Brand Online Special dient als Plattform, um bestehende Kunden neu zu begeistern und potenzielle Kunde für die Marke zu gewinnen.

Brand Platform | Markenplattform
Ist das Gesamtkonstrukt, in dem eine Marke strategisch definiert wird. Sie besteht aus dem Brand Framework und dem Creative Framework.

Brand Story
Sie erzählt nicht nur die Historie der Marke, sondern vermittelt auch ihre Vision und ihr Versprechen gegenüber ihren Anspruchsgruppen. Sie ist das Fundament des Markenimages und schafft somit den emotionalen Mehrwert der Marke. Sie bietet Identifikationsmöglichkeiten und ist maßgeblich an der Bildung einer Markenpräferenz beteiligt. Sie ist elementarer Bestandteil des Creative Frameworks und somit Grundlage der Markenkommunikation.

Brand Trainings
Hier werden Mitarbeiter zur Schaffung intellektueller und emotionaler Berührungspunkte mit dem abstrakten Markenleitbild in Kontakt gebracht. Durch diese Schulungen werden Markenbotschaften auch emotional im Unternehmen implementiert und eine nachhaltige Identifikation der Mitarbeiter erreicht.

Brand Touchpoint
Hier findet der physische, und oftmals auch entscheidende Kontakt mit einer Marke statt. Daher ist es wichtig, den Konsumenten zu helfen, sich zu orientieren, und die sich dadurch bietenden Chancen zu nutzen. Neue Technologien bieten die Möglichkeit die Marke auf spannende, überraschende und aufmerksamkeitssteigernde Art in Szene zu setzen und sie so von anderen Marken zu differenzieren.

Brand Values | Markenwerte
Bezeichnen das elementare Wertesystem und bestimmen das Handeln der markenverantwortlichen Stakeholder im Umgang mit der Marke.
Es handelt sich nicht um statische Konstrukte, sondern um Attribute, die der Weiterentwicklung und periodischen Überprüfbarkeit dienen. Von den Kernwerten der Marke lassen sich alle Unterwerte der Marke ableiten und begründen. Jeder Markenwert wird idealerweise mit Mission Statements unterlegt, um die Richtung einer Marke in ihren Dimensionen zu bestimmen.

Brand Vision | Markenvision
Ist das strategische Ziel einer Marke. Sie zeigt auf, in welche Richtung sich die Marke mittel- oder langfristig entwickeln soll. Sie ist ein wichtiger Wegweiser für den Markenaufbau und muss immer wieder auf ihre Richtigkeit geprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
Die Markenvision spiegelt die Ambition einer Marke wieder und vereint die markenverantwortlichen Kräfte auf ein klar definiertes Ziel.

Brand Workshops
Hier werden verschiedene Wahrnehmungen der Marke abgeglichen und ein gemeinsames Verständnis entwickelt. Am Ende entsteht ein Markenleitbild, das sich in die Strukturen des Unternehmens einfügt und nicht mit ihnen bricht. Hieraus lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen zur besseren Implementierung der Marke formulieren.

Brandfilm
Ist die visuelle Übersetzung einer Marke. Seine Aufgabe ist es, die Vision der Marke mit Leben zu füllen und sie emotional aufzuladen. Er schafft eine Stimmung und ein Gefühl, wofür eine Marke steht. Dies wird durch passende Bildmotive und Musik unterstützt und hervorgehoben. Ziel ist es, die Marke erleb- und fühlbar zu machen und ein Gespür für sie zu entwickeln, um intern, wie auch extern, ein kongruentes Bild zu erzeugen.

Co-Creation
Stellt eine Form von Open Innovation dar. Der Begriff geht auf den Unternehmensberater C. K. Prahalad zurück, der im Kreativprozess mit mehreren Personen eine neue Form der Wertschöpfung in Unternehmen sieht. Ein Beispiel für Co-Creation ist die Open Source Bewegung im Softwarebereich bei der User eigenständig die Programme weiterentwickeln können.

Consumer Insight
Bezeichnet ein intrinsisches Bedürfnis oder einen Wunsch der Konsumenten, auf den sich die Marke mit ihrem Lösungsangebot bezieht. Ein „Insight“ kann aus klassischen Marktforschungserkenntnissen oder aus psychologischen Erkenntnissen über Gefühle und Verhaltensweisen in Relation mit der Marke stammen. Consumer Insight beschreibt im Wesentlichen die Kaufmotive bzw. die Kaufbarrieren eines Konsumenten. Das Wissen um diese Konsumentensicht ist entscheidend für die richtige Platzierung und Ansprache der Marke.

Corporate Publishing
Bezeichnet die Kommunikation von Informationen mithilfe journalistischer und redaktioneller Mittel. Diese werden dann in Kundenzeitschriften, Firmenzeitschriften, Blogs aber auch in allen anderen geeigneten Kanälen veröffentlicht. Voraussetzung ist hier die redaktionelle Aufbereitung der Inhalte. Dies richtet sich dann nicht nur an die Verwender der Marke sondern zielt auch auf die Stakeholder des Unternehmens ab.

Creative Brief
Stellt die Basis für die kreative Entwicklung der Ideen und Konzepte in Kommunikationskampagnen. Es gibt der Arbeit einen Rahmen und zeigt gleichzeitig einen Raum auf, indem man sich frei entfalten kann. Hier wird das Markenversprechen und die Botschaft für alle Medien abgesprochen. Ausgangspunkt für die Kernbotschaft ist der Consumer Insight in der Zielgruppenbeschreibung. Der Creative Brief bildet für die Agentur und den Auftraggeber eine verbindliche Grundlage der Zusammenarbeit.

Creative Framework
Stellt den Leitfaden für die kreative Umsetzung des Brand Frameworks dar und bildet die Grundlage der Markenkommunikation. Dies kann in Form eines Moodfilms oder Moodboards zur Marke und auch im Creative Brief erfolgen.

Dachmarke | Umbrella brand
Alle unter einer Dachmarke verorteten Produkte unterliegen der definierten Markenkompetenz. Bei den Marken (und Produkten) der Dachmarke ist auf den ersten Blick die Zugehörigkeit zur Dachmarke deutlich erkennbar.

Digitalstrategie
Eine erfolgreiche Digitalstrategie setzt ein definiertes Bild der Marke voraus. Nach einer ausführlichen Analyse-Phase erfolgt die Erarbeitung einer klaren Zielsetzung und eines Konzepts, das definiert, wie Interessengruppen in einen Dialog involviert werden können oder sogar Open Innovation stattfinden kann.

Electronic Sales Support (ESS)
Unterstützt Verkäufer am Point of Sale mit Argumenten und bietet Kunden erlebnisorientierte Produkt- und Markeninformationen. Das ESS kann - webbasiert oder als Standalone-System angeboten werden.

Employer Branding
Bezeichnet die Positionierung eines Unternehmens gegenüber bestehenden Mitarbeitern und potentiellen Arbeitnehmern als attraktiver Arbeitgeber. Jedes Unternehmen hat verschiedene Anspruchsgruppen. Neben einem festen Kundenstamm, gehören Mitarbeiter zum wichtigsten Kapital eines Unternehmens. Daher ist deren Ansprache, Bindung und Gewinnung ein ebenso wichtiger unternehmensstrategischer Aspekt wie die Kundengewinnung. Eine klare Positionierung auf dem Arbeitsmarkt sichert gerade in Zeiten des Facharbeitermangels eine nachhaltige Sicherung des geistigen und fachlichen Unternehmenskapitals.

International Strategies
Beschreibt die Adaption von Marken in eine andere Kultur. Wichtig ist dabei, dass die Markenidentität für den jeweiligen Zielmarkt übersetzt wird. Dazu ist eine Analyse der kulturellen Determinanten, wie die Einstellung der Menschen, Motivationen, Wahrnehmungen und Lernprozesse, sowie Informationen über Marktbeschränkungen und weitere kulturelle Begebenheiten, dringend notwendig. Indem die sprachlichen und kulturellen Unterschiede bei der Brand Adaption berücksichtigt werden, kann eine Marke an den Zielmarkt angepasst und dort präsent platziert werden, ohne dass sie dabei ihre globale Ausrichtung verliert.

KPI’s (Key Performance Indicators)
Bezeichnen Parameter, die für die Messung der im Vorfeld definierten Unternehmens- bzw. Marketingziele genutzt werden. Dabei wird die erfolgreiche Umsetzung der Ziele nicht nur anhand der Parameter sondern auch deren Verlauf über einen festgelegten Zeitraum hin gemessen. Auch im Online-Bereich gibt es mittlerweile standardisierte Kennziffern zur Erfolgsmessung von Kampagnen, Bewertung von Marketing-Aktivitäten und Markenentwicklung.

Lead Agency Role
Die Rolle der leitenden Agentur ist es, die strategische rechte Hand des Kunden zu sein. Sie koordiniert alle kommunikativen Dienstleister einer Marke und etabliert eine gemeinsame Aussage und ein einheitliches Verständnis der Marke. Sie leistet zusammen mit dem Kunden die strategische Vorarbeit und der von ihr erarbeitete Creative Brief stellt die Grundlage aller markenbildenden Maßnahmen dar. Sie versteht die Ansprüche und Wünsche des Kunden und spricht dabei trotzdem die Sprache der anderen Dienstleister.

Markenführung
Markenführung ist der strategische Hebel des Managements eine Marke in allen Bereichen steuerbar zu machen. In der modernen Markenführung ist eine Marke vor allem das, was Menschen über eine Firma, ihre Produkte und Aktionen denken und fühlen. Sie ist die Summe aller Ereignisse und Emotionen, die mit ihr verbunden werden und bietet nicht nur Orientierung, sondern emotionale Sicherheit in einem immer komplexer werdenden Marktumfeld; intern wie extern. ... vgl. auch Markenmanagement

Markenidentität/-persönlichkeit
Ist die Summe aller Merkmale einer Marke. Sie definiert ihren ganzheitlichen Charakter, zeigt, wofür sie steht, und vereint idealerweise Selbst- und Fremdbild, um für eine einheitliche und differenzierende Markenwahrnehmung nach innen und außen zu sorgen.

Markenpositionierung
Beschreibt eine klare Stellung im Markt, die eine Marke gegenüber ihren Anspruchsgruppen kommuniziert. Diese dient dazu, eine klare Identität aufzubauen und sich von Mitbewerbern abzugrenzen.

Market & Competitors Analysis (MCA)
Eine Konkurrenzanalyse zeigt, wie sich die Wettbewerber im Markt positionieren, welche Marken- und Kommunikationsstrategie sie wählen und was dies für das eigene Unternehmen bedeutet. Für die Markenentwicklung und Kommunikation ist auch die Marktanalyse maßgeblich. Faktoren, wie Marktgröße, Marktwachstum und Markttrends, müssen berücksichtigt werden, um eine Strategie zu entwickeln, die diese Gegebenheiten berücksichtigt.

Marketing Calendar
Ist ein Werkzeug, um alle Marketing-Maßnahmen zeitlich zu verorten. Dabei werden Aktivitäten in verschiedenen Kanälen berücksichtigt.
Anhand von vorher definierten Zielen lässt sich der Erfolg der einzelnen Aktionen bestimmen. Es lassen sich Synergieeffekte erzielen, Aktionen aufeinander abstimmen und die weitere Vorgehensweise steuern.

Media Walls
Eine flashbasierte Interactive Media Wall präsentiert mediale Inhalte parallel zu den Körperbewegungen des Betrachters. In der Decke integrierte Infrarotkameras ermitteln kontinuierlich dessen Koordinaten und ermöglichen so eine Interaktion. Ein verblüffender Effekt entsteht, der für Aufmerksamkeit und eine erhöhte Bereitschaft sorgt, sich mit den gezeigten Inhalten intensiver zu beschäftigen.

Mission Statements
Eine Kurzbeschreibung der ethischen Richtlinien, Maßnahmen und Ziele, die ein Unternehmen verfolgen. Diese leiten sich direkt aus der Vision ab und dienen dazu ihre Erfüllung zu garantieren. Das Mission Statement stellt somit den Rahmen und den Kontext, aus dem sich die Strategie für das weitere Vorgehen des Unternehmens ergibt.

Mood Film
Ein kostengünstiges Instrument der audiovisuellen Präsentation von Markeninhalten. Ein Mood Film bedient sich meist aus Material von Bilddatenbanken oder schon bestehenden Filmen einer Marke.

Mystery Shopping
Bezeichnet ein Verfahren, das vor allem zur Erhebung und Messung der Dienstleistungs- und Servicequalität angewandt wird. Die Erhebung der Daten passiert immer direkt an der Kundenschnittstelle. Beispiele sind hier Call-Center, Einzelhandel oder auch im Außendienst. Hierbei treten geschulte Testkäufer als „normale“ Kunden auf und überprüfen diese mit vorher definierten Kriterien. Dabei werden alltägliche Situationen wie Beratungs- und Servicegespräche geführt und anhand des Kriterienkatalogs bewertet. Durch den Katalog wird eine möglichst objektive Beurteilung der Servicequalität erreicht und persönliche Präferenzen außen vor gelassen.

Naming Strategies
Bei der Internationalisierung von Marken ist die Wahl des Markennamens ein wichtiger Bestandteil. Es muss entschieden werden, ob der Name übersetzt werden soll, und wenn ja, ob bei einer wörtlichen Übersetzung die richtigen Assoziationen in der Zielsprache geweckt werden. Meist sind Anpassungen an die Gegebenheiten der Sprache und vor allem der Kultur nötig, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

New Brand Development (NBD)
Bezeichnet die Neubildung einer Marke nach einer vorangehenden Marktanalyse. Anschließend erfolgt die Übersetzung des Unternehmenszwecks in eine Markenkompetenz und ein Produktversprechen. Dies mündet im Aufbau einer Markenplattform.

Nextexpertizer
Ist ein von Prof. Dr. Peter Kruse entwickeltes qualitatives Marktforschungsinstrument. In dieser neuen Form der Analyse werden die Beschränkungen der klassischen Forschungsmethoden überwunden. Über ein nicht standardisiertes, computergestütztes Fragesystem werden die über den Gegenstand gewonnen Erkenntnisse semantisch bewertet und gewichtet. So kann durch eine qualitative Befragung auch eine quantitativ repräsentative Aussage getroffen werden.

Open Innovation
Bezeichnet die Öffnung innovativer Unternehmensprozesse nach außen und damit die aktive strategische Nutzung der Informationen zur Vergrößerung des eigenen Innovationspotentials. Open Innovation beschränkt sich nicht nur auf die Einbindung von Kunden. Dieses Wissen kann auch bei Lieferanten, Partnern, Forschungsinstituten, Wettbewerbern oder bei vollkommen Branchenfremden und Experten liegen. Ziel ist es, kundengerechtere und anwenderfreundlichere Lösungen zu entwickeln, die schon im Vorfeld die Interessengruppen mit einbinden.

Opinion Mining
Hierbei handelt es sich um Analyse- und Planungstools zur Meinungsforschung und Steuerung von Online-Kommunikations-Prozessen. Diese werten Foren, Blogs und soziale Netzwerke, sowie weitere Online- und Offline Medien aus und erfassen, welche Meinungen und Stimmungen der Konsumenten zu einer Marke oder relevanten Themen oder Kampagnen im Umlauf sind. Das Scannen und Bewerten dieser Informationen mit Hilfe geeigneter webbasierter Tools erzeugt ein differenziertes Bild über die jeweilige Marke. Ein Anbieter für Opinion Mining ist z.B. Radian 6.

Participation Marketing
Bedeutet, auf die sich verändernde Rolle der Konsumenten und die daraus resultierenden Herausforderungen einzugehen. In diesem Prozess werden neue Zielgruppen und Möglichkeiten des Austauschs identifiziert, indem der Konsument von Anfang an in die Entwicklung der Lösungsmöglichkeiten eingebunden wird. Diese sogenannte Co-Creation ermöglicht den direkten Dialog mit den Verwendern und stellt ihnen eine Plattform zur Verfügung auf der sie ihre Ansprüche und Wünsche einbringen können. Dadurch wird eine nachhaltigere und positivere Bindung zu Marken und Produkten geschaffen.

Prosumer
Wortzusammensetzung aus den englischen Worten Consumer und Producer. Alvin Toffler führte den Begriff (1980) ein, um Konsumenten zu beschreiben, die Sach- und Dienstleistungen nicht nur erwerben, sondern auch an deren Erzeugung aktiv partizipieren. Ein aktuelles Beispiel ist Wikipedia. Inzwischen jedoch hat sich der Prosumer-Begriff auch für Formen der direkten Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Kunden etabliert, die mit Begriffen wie Co-Design und Co-Produktion beschrieben werden.

Search Engine Marketing (SEM)
Ist ein unverzichtbares Tool der Online Marketing Strategie. Ziel ist es, durch geeignete Maßnahmen die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit der Homepage zu erhöhen. Das Search Engine Marketing setzt sich aus den Teilbereichen Search Engine Optimization und Paid Listing (bezahlter Eintrag) zusammen.

Search Engine Optimization (SEO)
Bezeichnet die Steigerung der Relevanz der eigenen Website innerhalb von Suchmaschinen Rankings. Dabei wird die Website in mehrere Einzelseiten aufgeteilt oder eine sogenannte Landing Page geschaffen, auf der die entsprechenden Inhalte kombiniert und mit definierten Keywords (Suchbegriffen) hinterlegt werden. Aufgrund dieser ausgewählten Suchbegriffen erfolgt eine Platzierung der Website auf einen der vorderen Plätze innerhalb der Ergebnisliste der Suchmaschinen. Search Engine Optimization ist ein Teilbereich vom Search Engine Marketing.

Semantic Profiling
Ist ein Messverfahren aus der Sozialforschung. Dabei werden den Testpersonen unterschiedliche Begriffe vorgelegt, die sie nach ihrer Assoziation Gegensatzpaaren (warm-kalt oder hart-weich) zuordnen und skalieren müssen. Durch das Verbinden der Antworten können bestimmte Stereotypen oder Einstellungen von Menschen abgelesen werden.

Service-Dominant Logic (SDL)
Dies ist derzeit eines der wegweisendsten Konzepte der Marketing- und Dienstleistungsforschung. Die Begründer Vargo und Lusch postulieren darin einen Paradigmenwechsel von einer güterzentrierten („goods-centered dominant logic“) zu einer service- oder leistungszentrierten Sichtweise („service-dominant logic“). Wesentliche Merkmale dieser Sichtweise sind u.a., dass Kunden als Co-Produzenten von Leistungen angesehen werden und dass sie den Wert einer Leistung in hohem Maße mitbestimmen.
Als Leistung (Service) wird in diesem Kontext kein Produkt oder eine Dienstleitung sondern die Anwendung spezieller Kompetenzen zum Vorteil eines Kunden oder Anbieters gesehen.

Social Media Monitoring
Social Media Monitoring ist die systematische Beobachtung und Analyse von Social Media Beiträgen und Dialogen in Diskussionsforen, Weblogs, Mikro-Blogging und Social Communitys, wie Facebook oder MySpace. Es dient dazu, einen schnellen Über- und Einblick in Themen und Meinungen aus dem Social Web zu erlangen. Im Unterschied zur einmaligen bzw. in regelmäßigen Abständen durchgeführten Social Media Analyse wird Social Media Monitoring kontinuierlich durchgeführt. (Quelle: wikipedia)

Target vs. Interest group Analysis (TGA / IGA)
Die klassische Zielgruppen-Definition über soziodemographische Kriterien ist für die Herausforderungen der Online-Kommunikation nicht mehr ausreichend. Die Annäherung an die potentiellen Verwender über ihre Lebenssituation und Interessenlage ist weitaus aussagekräftiger. Somit wird die Definition von „Interessengruppen“ grundlegende Voraussetzung für eine solide (digitale) Kommunikationsstrategie und abzuleitende Maßnahmen.

Transformation Development Kit (TDK)
Versammelt Methoden, Tools und Applikationen, die es unternehmensfremden Personen ermöglichen soll, in Eigeninitiative neue Wertschöpfungsangebote (Produkte, Dienstleistungen, Anwendungen, Interfaces, Prozesse etc.) für das Unternehmen zu entwickeln. Im Zentrum des TDK steht dabei eine einfach zu bedienende, webbasierte Software. Diese fördert die Zusammenarbeit und Ideenentwicklung durch innovative Methoden des Austauschs (z.B. Jive), definiert Such- und Innovationsfelder und gibt Ergebnisse in Echtzeit als Feedback an die Community zurück.